Fashion Revolution Week 2017: Vier Dinge, die jeder von uns tun kann.

Die Fashion Revolution Week steht vor der Tür: Vom 24. bis 30. April heißt es wieder #whomademyclothes. Wir zeigen dir hier, wie wir uns während der nächsten Woche an der globalen Initiative für mehr Transparenz in der Bekleidungsindustrie beteiligen.

Du willst auch mitmachen? Super! Denn viele der Ideen von Fashion Revolution Org. sind ganz einfach und ohne großen Zeitaufwand umzusetzen.

Filme und Dokumentationen anschauen

Einen schnellen Einstieg in die Hintergründe und Konsequenzen der Modeindustrie bieten Filme und Dokumentationen.

Wir werden während der Fashion Revolution Week ein paar Freunde zu einem Themen-Abend einladen und einige der folgenden Empfehlungen schauen:

  • The True Cost (2015)
  • Made in Bangladesh – the fifth estate (CBC News, 2014)
  • The Machinists (2013)
  • Gift auf unserer Haut (ZDF Doku, 2013)
  • China Blue (2005)

Label fotografieren und Foto teilen

Die Frage #whomademyclothes ist das Herzstück der Fashion Revolution Week Kampagne. Es geht darum, von den Modeherstellern mehr Transparenz einzufordern in Bezug auf die Arbeitsbedingungen der Menschen, die unsere Kleidung herstellen.

Social Media Kanäle sind die ideale Plattform dafür. Wie funktioniert’s? Fotografiere dich so mit deinem Kleidungsstück, dass das Marken-Etikett gut sichtbar ist. Wichtig ist, deinen Beitrag mit dem Namen der Marke zu markieren. Dann einfach das Foto mit dem Hashtag #whomademyclothes auf verschiedenen Social Media Kanälen teilen.

Nächste Woche werden wir täglich mit einem Foto von uns verschiedene Modefirmen via Facebook, Instagram und Twitter kontaktieren.

Firmen anschreiben

Eine weitere Möglichkeit ist, Firmen direkt anzuschreiben – per Email, Postkarte oder Brief – und diese nach #whomademyclothes zu fragen. Einen vorformulierten Text auf Englisch gibt es auf fashionrevolution.org im Download-Bereich unter „Get Involved“.

Wir haben uns einige Marken ausgesucht, die wir per Email kontaktieren werden. Dies sind vor allem Hersteller von konventioneller Kleidung, die natürlich noch in unseren Kleiderschränken zu finden ist. Aber wir werden auch einige Hersteller von nachhaltiger Mode anschreiben.

Die Reaktionen der Unternehmen werden wir später hier auf unserem Blog mit dir teilen.

Sich in Kleidung neu verlieben

Die nachhaltigste Art des Mode-Konsums ist, bereits vorhandene Kleidung so lange wie möglich zu tragen. Das zeigt Wertschätzung für die Menschen, die Kleidung herstellen, und für die Kleidungsstücke selbst, die Materialien aus denen sie bestehen, das dafür verbrauchte Wasser …

Aus Alt mach Neu ist ein Weg, um unsere Lust auf neue Kleidung zu befriedigen. Im Internet gibt es viele Seiten und Tutorials mit Inspirationen zum Aufpeppen verschiedener Kleidungsstücke. Ganz einfach lässt sich zum Beispiel eine alte Jeans in den angesagten Destroyed Look verwandeln. Diesen Trend machen wir mit und schon bald kannst du dazu auf unserem Blog einen neuen Fashion Post sehen.

Ein anderer Weg kann sein, sich ganz gezielt die Teile aus dem Kleiderschrank herauszusuchen, die bisher nicht oft an die Sonne durften. Und zu überlegen, ob sich das Teil nicht doch stylish kombinieren lässt. Wir werden uns dieser Challenge stellen und dich demnächst auf unserem Blog daran teilhaben lassen.

So, das sind unsere Aktionen im Rahmen der Fashion Revolution Week 2017.

Von heute bis nächsten Sonntag werden wir täglich mit neuen Beiträgen auf Facebook, Twitter und Instagram aktiv sein. Außerdem haben wir ein Pinterest-Board Fashion Revolution Week 2017 angelegt. Es lohnt sich also, regelmäßig auf unseren Social Media Accounts vorbeizuschauen!

Auf fashionrevolution.org gibt es übrigens noch viele weitere Ideen sowie eine Event-Übersicht für nächste Woche.

Viel Spaß beim Pro-Fashion Protest! (natürlich auch nach der Fashion Revolution Week)

Mary & Rosi

Fotos 1-3: Alexa Sommer, eyetakeyourpicture.de

Mary

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