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Shoppen bis die Kreditkarte glüht – in London, Paris, Mailand oder Online. Das war für einige Jahre meine liebste Freizeitbeschäftigung als Ausgleich für meinen extrem stressigen Arbeitsalltag. Aber ich bin froh, dass diese Phase hinter mir liegt.

Denn nach einiger Zeit wurde mir klar: Exzessives Shoppen macht mich nicht glücklich. Stattdessen wechselte ich meinen Job und mein Öko-Ich setzte sich endlich auch beim Thema Mode durch. Schließlich waren für mich Bio-Lebensmittel und Naturkosmetik schon seit über 15 Jahren selbstverständlich.

Warum ich nicht schon vorher über die Konsequenzen meiner Shopping-Touren nachdachte? Weil ich knallige Farben, Animal-Print, Muster-Mix & Co. liebe und mich gern schick und modern kleide. Ein Anspruch, der sich mit Öko-Mode nicht erfüllen lässt. Dachte ich zumindest.

Bis ich Anfang 2016 den Film „The True Cost“ sah und entschied: Egal wie, ich will mein Shopping-Verhalten ändern!

Ich fing an, mich intensiv über Eco-Fair Fashion zu informieren und war positiv überrascht, wie viele nachhaltige und zugleich trendige Mode Labels es mittlerweile gibt. Seitdem shoppe ich viel weniger und wähle sehr bewusst aus – alles fair, öko oder gebraucht. Und das Großartige ist: Ich fühle mich damit immer top gestylt.

Alles Liebe, Mary

 

Fotos: Renata Z-P